3 Wege, Yoga in Euer Training einzubauen

3 Wege für mehr Yoga

Beim Yoga wird eine einzigartige philosophische Lehre mit einer sehr intensivarmen Übungstechnik verbunden. Beim Yoga hebt Ihr keine schweren Gewichte und legt auch keine kilometerweiten Strecken zurück – Ist es dann überhaupt möglich damit den Körper zu straffen und fit zu werden? Wir haben die Antwort für Euch!

 

Inhaltsverzeichnis:

 

Yoga für tägliches Training

 

1. Yoga für den fitten Lebensstil

Grundsätzlich kann Euch Yoga dabei helfen, in Form zu kommen. Trotzdem hängt es von Eurem aktuellen Fitnessniveau, dem Yoga-Stil und der Intensität sowie der Häufigkeit Eurer Yogasessions ab, wie sich das Yoga-Workout auf Euren Körper letzten Endes auswirkt.

Yoga eignet sich ideal für den Einstieg in einen gesunden Lebensstil, vor allem, wenn Ihr von Null an mit Sport beginnt oder nicht in Form seid. Es aktiviert und trainiert jeden Muskel in Eurem Körper, verbrennt Kalorien und stärkt zeitgleich die Muskeln. Wenn Ihr neu mit Yoga oder Sport anfangt, könnt Ihr innerhalb weniger Wochen bereits spürbare Veränderungen feststellen. Meist ganz unabhängig von der Art oder Intensität des Yogas.

Auch diejenigen unter Euch, die regelmäßig trainieren, werden durch Yoga Veränderungen in ihrer Fitness feststellen. Sportler, die regelmäßig Krafttraining absolvieren, sollten eher Cardio-Yoga machen während Läufer so ihre Kraft steigern können.

 

Doch welche Art von Yoga ist für welche Art von Training geeignet?

  • Bikram Yoga ist ein anspruchsvoller Stil, der in einem heißen Raum praktiziert wird. Es hat sich gezeigt, dass Sportler durch das Praktizieren von Bikram Yoga mehr Gewicht stemmen können. Außerdem kann es Eure Herz-Kreislauf-Gesundheit fördern, da Ihr aufgrund der Hitze eine erhöhte Herzfrequenz habt.
  • Yoga, bei dem herausfordernde Posen über einen längeren Zeitraum gehalten werden, erhöht Eure Kraft. Der Schlüssel zum Muskelaufbau ist das Verharren in einer Pose, bis man die Ermüdung der Muskeln spürt. Stile wie Ashtanga und Power Yoga integrieren diese Art von isometrischen Kontraktionen auf natürliche Weise.
  • Yogastile wie Vinyasa Yoga können die Ausdauer und Kraft fördern. Lernt zunächst eine Reihe von Übungen und verbindet diese dann miteinander (normalerweise ein Atemzug, eine Bewegung).
    Vorsicht: Bestimmte Stellungen sind gefährlich, wenn sie nicht richtig in einem Flow miteinander verbunden werden. Am besten erlernst du Yoga-Flows von geschulten Coaches.

 

Ältere Erwachsene profitieren besonders von den Vorteilen für das Herz-Kreislauf-System. Und selbst wenn sich Eure Laufzeiten nicht deutlich verbessern, unterstützt Yoga nachweislich die allgemeine Herz-Kreislauf-Gesundheit. Eure Lunge wird sich gesünder anfühlen!

 

Mehr Beweglichkeit

Beweglichkeit hilft zwar nicht beim Abnehmen oder beim Muskelaufbau, ist aber wichtig für eine allgemeine Fitness und körperliche Gesundheit. Eine Studie hat gezeigt, dass eine regelmäßige Praxis insbesondere die Gelenkigkeit von Computernutzern erhöht. Selbst eine einfache und kurze Yoga-Session im Sitzen kann Euch flexibler machen. Davon profitiert Ihr vor allem, wenn Ihr diese Übungen regelmäßig macht.

Wenn Euer primäres Ziel darin besteht, die Beweglichkeit und den Bewegungsumfang zu erhöhen, solltet Ihr mindestens zweimal pro Woche Yoga machen. Wenn Ihr möchtet, dass bestimmte Körperteile gelenkiger werden (z. B. die Oberschenkelmuskulatur oder der untere Rücken), ist die Zielvorgabe eine statische, entspannte Dehnung dieses Körperteils für mindestens fünf Minuten pro Woche durchzuführen. Ihr könnt die Dehnung 2,5 Minuten lang in zwei verschiedenen Sessions oder 5 Minuten lang in einer Sitzung halten.  Yin Yoga ist eine Art, die lang gehaltene, entspannte statische Dehnungen beinhaltet.

 

Beweglichkeit durch Yoga

 

2. Yoga als Ergänzung zu anderen Sportarten

Wenn Ihr bereits regelmäßig trainiert, hat Yoga vielleicht keinen großen Einfluss auf Eure Kraft oder Herz-Kreislauf-Gesundheit. Aber es kann Eure anderen Trainingseinheiten perfektionieren.

Beispielsweise bei Rückenschmerzen, ganz egal ob durch Verletzungen oder chronisch, ist es zur Schmerzlinderung hervorragend geeignet. Regelmäßiges Yoga kann Euren Rücken insgesamt gesünder machen und das Risiko von Rückenverletzungen bei anderen Sportarten verringern.

Mangelndes Gleichgewicht ist häufig die Ursache für Verletzungen durch stumpfe Gewalteinwirkung beim Sport. Yoga hilft Euch dabei, Euer Gleichgewicht zu verbessern und Stolpern, Stürze oder Zusammenstöße zu vermeiden. Das Stolpern über Hanteln ist eine der häufigsten Verletzungen im Fitnessstudio. Yoga kann Euch da helfen!

 

So hilft Yoga Euch bei der Regeneration

Ein Flexibilitätstraining, bei dem passive Dehnungen (wie Yoga) durchgeführt werden, kann die vom Nervensystem in diesem Bereich verursachten Empfindungen verringern. Auch sonst kann Yoga dazu beitragen, dass körperliche Empfindungen wie Muskelkater, Schmerzen und Brennen abklingen. Das ist ein Grund, warum viele Sportler Yoga für die Zeit nach dem Training aufheben. Vor allem, wenn die Muskeln entzündet sind oder schmerzen.

 

mehr Beweglichkeit durch Yoga

 

3. Mentale Gesundheit: Eine Übung für Körper und Geist

Yoga wirkt sich nachweislich positiver auf die geistige Gesundheit aus als andere Sportarten. Ihr verbrennt nicht so viele Kalorien wie bei einem Lauf und baut auch nicht so viele Muskeln auf wie bei einem Krafttraining mit der Langhantel. Aber in einer Yogastunde trainiert Ihr die Verbindung zwischen Geist und Körper und das ist vielleicht die beste Übung von allen.

 

Dehnen senkt nachweislich den Cortisolspiegel im Körper und hat positive psychosoziale Auswirkungen. Ganz unabhängig davon, ob man es allein oder in einer Gruppe praktiziert. Inwiefern kann Yoga Euch noch helfen?

 

  • Bewegung baut Stresshormone ab und bringt den Kreislauf sowie den Stoffwechsel in Schwung.
  • Die Dehnung der Faszien macht nicht nur den Körper flexibler, sondern löst auch emotionale Blockaden.
  • Brust- und herzöffnende Übungen sorgen sofort für ein Gefühl von neuer Energie und Hoffnung und langfristig für eine innere und äußere Aufrichtung.
  • Die Entspannungsübungen geben Körper und Geist die Chance, sich wirklich zu erholen und zu regenerieren. Zeitgleich werden schmerzhafte Verspannungen gelöst.
  • Ausgleichende Atemübungen wirken sehr beruhigend.
  • Bestimmte Asanas, wie beispielsweise der Schulterstand, regulieren die Hormonproduktion.
  • Meditation lässt den Gedankenstrom zwar nicht versiegen, aber doch deutlich entspannter fließen.

 

All diese Techniken sorgen dafür, dass Ihr Euch wieder mit all Euren Facetten wahrnehmen könnt und genauer wisst, was Ihr wirklich fühlt, woher Eure Gedanken kommen, wo Verspannungen sitzen und wo die Ursache Eurer Schmerzen liegt.

Dadurch könnt Ihr Euch verbundener mit Eurem Körper fühlen und Eure Emotionen und Gedanken besser steuern. Und das ist die Grundlage, um sich wirklich um die eigene Gesundheit zu kümmern – und Euch so dem Ziel näherbringt, ein authentisches, glückliches Leben zu führen.

 

Yoga für mentale Gesundheit

 

Fazit: Wie hilft Yoga Euch, fit zu bleiben?

Wenn Ihr anfangt zu trainieren, hilft Euch diese Sportart dabei, Muskeln aufzubauen und Euer Herz-Kreislauf-System zu stärken. Wenn Ihr bereits Sport treibt, kann dieser Sport Eueren aktuellen Trainingsplan ergänzen, so dass dieser noch effektiver wird und das Verletzungsrisiko sinkt. Und schließlich hilft Yoga jedem dabei, geistig fit zu bleiben.

 

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