6 Mythen zum Thema Abnehmen

6 Mythen über das Thema Abnehmen

„Abnehmen ist immer mit viel Anstrengung verbunden.“. Das muss aber nicht sein! Ihr müsst es Euch nicht schwieriger machen als es ist. Wir decken 6 Mythen zum Thema Abnehmen auf.

 

Inhaltsverzeichnis:

 

 

6 Mythen übers Abnehmen

 

1. Ihr müsst auf leeren Magen trainieren

Den Mythos, dass man während des Abnehmens auf leeren Magen trainieren soll, kennt wahrscheinlich jeder. Wenn Ihr morgens auf leeren Magen trainiert, verbrennt Euer Körper mehr Fett, da die Kohlenhydratspeicher über Nacht geleert werden. Dies bedeutet aber nicht, dass Ihr dadurch schneller Fett abbaut, sondern nur, dass Euer Körper mehr Fett anstelle von Kohlenhydraten für die Energiegewinnung verwendet. Erst wenn Euer Kalorienverbrauch höher ist als Eure Energiezufuhr, beginnt Euer Körper damit, Fett abzubauen. Auf leeren Magen trainieren, schadet zwar nicht unbedingt, hilft Euch aber auch nicht dabei schneller abzunehmen! Wenn Ihr aufgrund des Fastens und dem damit verbundenen Verzicht auf das Frühstück mehr Hunger habt und den Rest des Tages umso mehr esst oder wenn das Fasten Eure Performance beim Training beeinträchtigt, kann es sogar das Abnehmen erschweren.

Unser Rat daher: Fastet morgens nur, wenn Ihr es gewohnt seid und es Euch so leichter fällt, die Kontrolle über Euer Essverhalten zu behalten. Wenn es Euer Tagesablauf zulässt, empfehlen wir eher am späten Nachmittag oder Abend zu trainieren, weil dann die Testosteron-Cortisol-Ratio am vorteilhaftesten ist und Ihr mehr Muskelmasse aufbauen könnt.

 

 

2. Ihr müsst weniger essen

Klar, es ist wichtig, dass Ihr weniger Kalorien zu Euch nehmt, aber das bedeutet nicht, dass Ihr auch weniger essen müsst, um erfolgreich abzunehmen. Wenn Ihr reichlich kalorienarmes Obst und Gemüse esst, könnt Ihr sogar mehr essen als zuvor und trotzdem abnehmen.

 

 

3. Ihr müsst Intervallfasten machen

Wer hat es noch nicht gehört? Wenn Ihr abnehmen wollt, müsst Ihr unbedingt Intervallfasten machen! Auch das stimmt so nicht. Wer 16:8 Intervallfasten betreibt, lässt morgens das Frühstück oder abends die letzte Mahlzeit weg und hofft, somit schneller abzunehmen und etwas für seine Gesundheit zu tun. In zahlreichen Studien konnte allerdings gezeigt werden, dass Intervallfasten im Vergleich zu regelmäßigen Mahlzeiten mit einer kontrollierten Kalorienzufuhr keine Vorteile bietet. Intervallfasten führt weder zu einem höheren Fettabbau, noch kann es Euren Hunger reduzieren oder Euer Herz-Kreislauf-System verbessern. Es kann sinnvoll sein, wenn es Euch dadurch leichter fällt, Euer Essverhalten zu kontrollieren.

Wenn Ihr aufgrund des Fastens mehr Hunger habt und dadurch auch zu viele Kalorien zu Euch nehmt, ist es allerdings nicht empfehlenswert.

 

 

6 Mythen zum Thema Abnehmen

 

4. Ihr müsst abends auf Kohlenhydrate verzichten

Ganz im Gegenteil: Wer den Großteil seiner Kohlenhydrate abends zu sich nimmt, hat eine bessere Insulinsensitivität und tagsüber weniger Hunger.

 

 

5. Ihr müsst Eiweißshakes trinken

Eiweißshakes können Euch dabei helfen, Euren Eiweißbedarf leichter zu decken. Allerdings machen sie Euch nicht automatisch schlank. Proteinreiche Kost begrenzt die Kalorienaufnahme und fördert den Muskelaufbau, wenn die Muskeln gleichzeitig trainiert werden. Wenn Ihr Euch also eiweißreich ernährt, ist es also nicht notwendig sich extra Eiweißpulver anzuschaffen.

 

 

6 Mythen zum Thema Abnehmen

 

 

6. Ihr müsst stundenlang joggen

Um Euren Körper schöner zu formen, kommt es im Wesentlichen auf zwei Dinge an: eine fitnessgerechte Ernährung und gezieltes Krafttraining. Cardiotraining kann Euch dabei helfen, ein paar Kalorien extra zu verbrennen. Es ist aber nicht zwingend notwendig, um abzunehmen und kann sogar kontraproduktiv sein. Denn exzessives Ausdauertraining beeinträchtigt Euren Muskelaufbau (und damit indirekt Eure Fettverbrennung), steigert Euer Hungergefühl und macht träge.

 

 

Fazit

Ihr seht also: Um abzunehmen, müsst Ihr Euer Leben nicht radikal verändern. Es sind schon Kleinigkeiten, die einen großen Unterschied machen. Natürlich muss nicht genau dieser Weg der richtige für Euch sein. Was bei anderen funktioniert hat, klappt bei Euch vielleicht nicht. Hört daher immer auf Euren Körper.

 

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