Fitnesstracker liegen momentan voll im Trend! Ob Schritte zählen, die Herzfrequenz messen, den Kalorienverbrauch anzeigen oder das Schlafverhalten analysieren – all das versprechen die neuen Fitnesstracker Euch.

Die beliebteste Funktion der Fitnesstracker ist aber das Zählen der täglich zurückgelegten Schritte. Das Schritte zählen ist zu einem festen Bestandteil im Trend der Selbstoptimierung geworden.

Die dazugehörige App bereitet die gesammelten Daten für Euch auf und stellt diese anschließend analytisch in übersichtlichen Grafiken dar. Der Fitnesstracker zeichnet durch mehrere Sensoren unterschiedliche Daten, wie beispielsweise Eure Schrittzahl, die gelaufene Distanz, die Schlafzeit, die verbrauchten Kalorien, Eure Herzfrequenz und vieles mehr, auf. Einige von ihnen stellen sogar Zusammenhänge unterschiedlicher Aktivitäten, wie etwa der Anzahl der täglich gegangenen Schritte und der Länge der Tiefschlafphase, zusammen.  In den meisten Fitnesstracker-Apps ist es außerdem möglich, dass Ihr Eure persönlichen Ziele festhalten und den Tracker durch Zusatzdaten wie Geschlecht, Größe und Körpergewicht spezifizieren könnt.

 

Das sind Eure Vorteile bei der Nutzung eines Fitnesstackers

Durch die detaillierte Aufzeichnung der Daten bekommt Ihr einen realistischen und aktuellen Überblick über Euer gesamtes Bewegungsverhalten, wodurch wiederum ein besseres Körperbewusstsein geschaffen werden kann. Die Fitnesstracker können außerdem Auskunft über gute oder schlechte Ernährungsgewohnheiten geben, da Ihr die Möglichkeit habt, über das Gerät zusätzlich Euer Essverhalten zu dokumentieren.

Oft dienen Fitnesstracker als Motivationshilfe für mehr Bewegung und Sport. So kann die Zahl der verbrannten Kalorien auf dem Display oder die von Euch beim Laufen zurückgelegte Strecke ein enormer Ansporn zur Leistungssteigerung sein. Euer innerer Schweinehund lässt sich deutlich einfacher besiegen, wenn Ihr die aktuell erbrachten Ergebnisse ständig vor Augen habt. Viele dieser Apps sind außerdem mit den sozialen Medien verbunden, sodass ihr Eure sportlichen Erfolge mit Freunden teilen und Ihr Euch somit gegenseitig herausfordern und pushen könnt.

Die einfache Handhabung ist ein weiterer Vorteil für die Fitnessarmbänder. Ihre Bedienung ist meist sehr unkompliziert. Auch die Übertragung Eurer Daten auf das Smartphone erfolgt schnell und einfach über Bluetooth. So sind die Fitnesstracker auch für die Personen unter Euch mit weniger technischem Vorwissen gut geeignet.

 

Diese Dinge müsst Ihr bei einer Nutzung eines Fitnesstrackers beachten

Das einzige kleine Manko: Fitnesstracker sind häufig etwas ungenau. Oftmals messen sie zu viel oder zu wenig Bewegung. So wird beispielsweise schnelles Radfahren oft als Autofahren interpretiert und dementsprechend negativ aufgezeichnet. Was auch durchaus passieren kann, ist das Tracken von Schritten, welche Ihr gar nicht gemacht habt. Auch werden die Routen häufig nicht richtig aufgezeichnet, sodass Eure Streckenverläufe oft nicht hundertprozentig richtig dargestellt werden. Treibt Ihr eher weniger populäre Sportarten, wie beispielsweise Frisbee, können die Fitnesstracker diese oftmals gar nicht erst erfassen.

Der Datenschutz ist auch ein großes und kritisches Thema in Bezug auf Fitnesstracker – es werden sehr persönliche Daten von Euch aufgezeichnet und gespeichert, welche der Hersteller aufgrund der von Euch gegebenen Rechte in der Datenschutzerklärung für andere Zwecke benutzen kann. Häufig werden diese für personalisierte Werbeanzeigen genutzt. Allerdings kommt es auch des Öfteren vor, dass diese sensiblen Daten an Eure Krankenkassen weitergegeben werden. Demnach ist es umso wichtiger, dass Ihr Euch vor der Nutzung der Tracker die Datenschutzerklärung gründlich durchlest und Ihr Euch auf diesem Wege informiert, wie Eure Daten letztlich wirklich genutzt werden.

Obwohl die Fitnesstracker vor allem der Motivation und Kontrolle dienen sollen, können sie auch zu dem Zwang führen, sich ständig selbst verbessern und überprüfen zu wollen. So wird beispielsweise eine Runde Laufen ohne eine Erfassung der Strecke und Geschwindigkeit für die betroffene Person unmöglich. Das Nicht-Erreichen von den gesetzten Zielen kann demnach sehr niederschmetternd sein.

 

Unser Fazit zu den Fitnesstrackern

Die Vibration am Handgelenk mit der Aufforderung „Move!“, kann einen anspornenden Effekt und eine gesunde Lebensweise auslösen. Gerade für die Hobbysportler unter Euch können die Fitnesstracker sinnvoll sein, da die gelegentlich ungenauen Messwerte in diesen Fällen nicht sonderlich schlimm sind. Mit Hilfe Eures Trackers könnt Ihr auch Euer Training im LOFT noch besser messen und stetig optimieren. Allerdings solltet Ihr bei der Nutzung eines Fitnesstrackers beachten, welche Eurer Daten ermittelt und wie diese vom Hersteller verwendet werden.