Ganz egal wie viel Ihr trainiert, Ihr habt das Gefühl Eure Muskeln wachsen nicht? Eure Körperwahrnehmung und Euer Muskelaufbau können krankhafte Züge annehmen. Wir erklären Euch, welche Symptome die ersten Anzeichen einer Muskel-Dysmorphophobie sind und was Ihr dagegen tun könnt.

 

Was ist eine Dysmorphophobie?

Diese Art einer Phobie bezeichnet eine gestörte Wahrnehmung Eures eigenen Körpers – auch das obsessiv kritische Betrachten. Vor allem Männer, besonders Bodybuilder wie auch Freizeit-Kraftsportler sind von dieser Krankheit betroffen.

 

Was sind die Anzeichen?

  1. Ihr versteckt Euren Körper aufgrund von Scham. Betroffene Personen tragen oft weite Kleidung, damit andere ihre geringe Muskelmasse nicht sehen.
  2. Ihr vergleicht Euch ständig mit anderen und schätzt dabei Eure eigene Muskulatur immer negativ ein.
  3. Ihr geht Gesundheitsrisiken ein, um mehr oder definiertere Muskeln zu bekommen. Ihr ignoriert beispielsweise Verletzungen oder nehmt leistungssteigernde Drogen zu Euch.
  4. Ihr schränkt Euer Leben durch strenge Trainings- und Ernährungspläne ein, da Ihr Angst habt Muskelmasse zu verlieren und Fett anzusetzen.
  5. Ihr kontrolliert zwanghaft die Entwicklung Eurer Muskeln. Ihr checkt regelmäßig im Spiegel Eure Muskeln und messt sie mit einem Maßband.
  6. Ihr seid konstant unzufrieden mit dem Umfang und der Form Eurer Muskeln. Eure Gedanken drehen sich unwillkürlich 24/7 um dieses Thema und lösen Niedergeschlagenheit aus.
  7. Ihr vernachlässigt andere Lebensbereiche wie den Job oder die Familie.
  8. Ihr habt das Gefühl einer Ausweglosigkeit. Euch begleitet ständig die Ängstlichkeit, Unsicherheit und Scham bei jeder körperlichen Aktivität.

 

Das könnt Ihr tun

Um der Phobie zu entkommen, müsst Ihr eine Balance Erstellt Euch im Voraus einen Zeitplan, in dem nicht nur Eure Trainingszeiten, sondern auch eure Pausen, Eure persönlichen Aktivitäten und Euer Job aufgelistet sind. So könnt Ihr wieder eine gesunde Balance zwischen Training und Leben erreichen. Legt Euch außerdem genug Pausen. Wenn Ihr Eure Muskeln und das Training ständig kontrolliert, seid Ihr permanent gestresst. Ihr müsst akzeptieren, dass eine Pause oder ein gegönnter Snack keine Niederlagen sind.

Sprecht darüber! Sucht Euch jemanden, dem Ihr Eure Sorgen und Probleme anvertrauen könnt. Sich ein Problem überhaupt erstmal bewusst zu machen ist der erste Schritt der Besserung. Sucht Euch professionelle Hilfe. Wenn Euch die Umsetzung der Tipps schwer fallen sollte, zögert nicht Euch professionelle Hilfe zu holen.

 

Unsere Tipps sind selbstverständlich kein Ersatz einer professionellen ärztlichen Meinung. Solltet Ihr also Anzeichen einer Muskel-Dysmorphophobie aufweisen, geht zu einem Arzt und lasst euch professionell beraten.

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