Gesundheit und Fitness sind systemrelevant!

Sportmediziner der Uni Hamburg: Schließung von Fitnessstudios wird zu mehr Todesfällen führen

Rund 12 Mio. Menschen sind Mitglied in einem der fast 10.000 Fitnessstudios in Deutschland. Durch die Verordnungen der Länder im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie mussten alle Fitnessstudios in Deutschland schließen, so dass die Mitglieder nicht mehr ihrem Sport nachgehen können. Dabei ist Fitnesstraining gerade jetzt wichtig und unabdingbar, damit die Menschen gesund bleiben, denn es stärkt die Muskulatur und das Herz-Kreislauf-System. Bewegung und Muskeltraining stärken das Immunsystem und haben damit unmittelbar Einfluss auf Lunge und Atemmuskulatur, so Dr. Kurt Mosetter, Experte der Allianz für Gesundheit. Somit sind Fitnessstudios ein bedeutender Faktor in der erfolgreichen Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Mediziner warnen zudem vor gesundheitlichen Langzeitschäden, die durch die Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise entstehen könnten. „Das Homeoffice wird infolge reduzierter Bewegung ganz klar zu Todesfällen führen, wenn wir nicht gegensteuern“, stellt der Sportmediziner Rüdiger Reer von der Universität Hamburg fest. 1

Die Fitnessstudios in Deutschland leisten mit ihren 220.000 Mitarbeitern einen erheblichen Beitrag zur Gesundheit der Bevölkerung. Deshalb ist eine schnelle Wiedereröffnung der Fitnessstudios notwendig; natürlich unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln. Darüber kann die Anzahl der im Fitnessstudio trainierenden Personen stets so begrenzt werden, dass der Mindestabstand gewährleistet ist. In diesem Zusammenhang wird auch die Sperrung einzelner Fitnessgeräte vorgeschlagen, sofern diese nicht mindestens 1,5m auseinander stehen. Seit dem 28. April liegt auch ein umfassendes und wissenschaftlich geprüftes Sicherheitskonzept der TU München für eine verantwortungsvolle Wiedereröffnung der Fitnessstudios vor.

Auch der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist der Auffassung „Wer mit dem nötigen Abstand zu anderen in einem Geschäft einkaufen geht oder sich beim Sport im Fitnessstudio fit hält, sollte das tun können.“ 2

In der Bundespressekonferenz am 15. April fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel zudem: „Wenn wir jetzt in kleinen Schritten mehr öffentliches Leben zulassen, dann ist es ganz wichtig, dass wir die Infektionsketten noch besser verfolgen können.“ 3 Bei der Verfolgung von Infektionsketten können Fitnessstudios die Gesundheitsbehörden deutlich besser unterstützen als beispielsweise Supermärkte, der Einzelhandel oder die Gastronomie. Denn dem Fitnessstudio sind die Kontaktdaten seiner Besucher, also der Mitglieder, bekannt.

Am 6. Mai beraten Bund und Länder in einer Telefonkonferenz über weitere Lockerungen der Corona-Einschränkungen und die Bundeskanzlerin hat „sehr klare Entscheidungen“ für den Sport in der Corona-Krise angekündigt. 4 Es darf erwartet werden, dass auch ein Fahrplan zur Wiedereröffnung von Fitnessstudios beschlossen wird, denn Gesundheit und Fitness sind systemrelevant.

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