Vitamin D-Mangel – die Gefahr der dunklen Jahreszeit

Vitamin D-Mangel die Gefahr der dunklen Jahreszeit

Die kalte Jahreszeit beginnt. Ihr werdet müde, antriebslos und könntet den ganzen Tag im Bett liegen und schlafen. Dazu kommen Erkältungen, die Euch durch die dunkle und kalte Jahreszeit auch noch begleiten.  

Aber woran liegt das? Sobald sich das Jahr langsam dem Ende neigt, die Tage immer kürzer, die Nächte immer länger und die Temperaturen immer kälter werden, sind Eure natürlich gebildeten Vitamin D-Vorräte aufgebraucht.  

 

Inhaltsverzeichnis:

 

 

Was ist Vitamin D?

Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin. Diese können im Gegensatz zu wasserlöslichen Vitaminen vom Körper im Fett– und Muskelgewebe und in der Leber gespeichert werden. Wenn diese Speicher gut gefüllt sind, kann Euer Körper über mehrere Wochen und Monate davon zehren. 

Das Vitamin ist am Knochenstoffwechsel beteiligt, wodurch es die Aufnahme von Calcium und Phosphat aus dem Darm sowie den Einbau in den Knochen fördert. Außerdem spielt es eine wichtige Rolle bei der Regulation des Hirnbotenstoffes Serotonin, bei der Verwertung von Dopamin und bei der Synthese von Noradrenalin. Diese Botenstoffe haben Einfluss auf die Stimmung und psychische Verfassung. Bei einem Mangel in der dunklen Jahreszeit sorgt das dafür, dass wir antrieblos und müde sind. 

 

Vitamin D-Aufnahme durch Nahrung

 

Wie kommt Vitamin D in Euren Körper?

Vitamin D kann mithilfe der Nahrung aufgenommen werden. Allerdings kann der Bedarf damit nur bis zu 10-20% gedeckt werden, da es in der Nahrung kaum vorhanden ist. Als gute Quelle dienen z. B. fette Fische (Hering, Makrele, Lachs). Weitere Vitamin-D-Lieferanten sind z. B. Lebertran (Fischöl), Eigelb, Speisepilze (Kulturpilze teilweise jedoch nicht) und angereicherte Lebensmittel wie Margarine. In pflanzlichen Lebensmitteln kommt es nur in sehr geringen Mengen vor.

Der restliche Bedarf kann mit ausreichender Sonnenbestrahlung vom Körper selbst produziert werden. Dieser Prozess läuft über die Haut, wo die UV-Strahlen der Sonne in Vitamin D umgewandelt werden. Im Winter sind diese UV-Strahlen jedoch zu schwach, um ausreichend Vitamin D in der Haut zu produzieren, wodurch bei den meisten Menschen in unseren Breiten ein Mangel festzustellen ist.  

 

Tagesbedarf

Der Tagesbedarf an Vitamin D liegt bei einem Menschen ab dem ersten Lebensjahr bei ca. 20 Mikrogramm. Bei Säuglingen liegt dieser bei ungefähr der Hälfte. In den Wintermonaten ist es also notwendig es separat zuzuführen, um auf den täglichen Bedarf zu kommen. Doch keine Sorge – ein Zuviel ist sehr selten. Jedoch ist sowohl eine massive akute als auch eine langfristige Überdosierung gefährlich. Die in der Folge auftretende Erhöhung des Kalziumspiegels im Blut kann zu erhöhter Urinausscheidung, Übelkeit, Erbrechen bis hin zu Nierensteinen führen – im Extremfall zu Nierenversagen und Tod.

Zu wenig Vitamin D hat negative Auswirkungen auf den Calcium- und Phosphat-Stoffwechsel und in weiterer Folge auf den Knochenhaushalt. Eine Vitamin-D-Unterversorgung im Körper kann verschiedene Ursachen haben. Gefährdet sind beispielsweise Personen, die sich selten tagsüber länger im Freien aufhalten, wie ältere Menschen oder Säuglinge. Bei Kleinkindern kann eine Unterversorgung zur Vitamin-Mangelerkrankung Rachitis führen. Dabei werden die Knochen nicht richtig mineralisiert, sie werden weich und verformen sich. Bei Erwachsenen führt ein schwerer Mangel über lange Zeit zu Umbauvorgängen und Demineralisierung der voll entwickelten Knochen. Bei älteren Menschen kann ein Vitamin-D-Mangel – neben anderen Faktoren – in Zusammenhang mit der Entstehung von Osteoporose stehen und diese zudem beschleunigen. Weitere Anzeichen eines Vitamin-D-Mangels sind eine verringerte Muskelkraft und erhöhte Infektanfälligkeit.

 

Antriebslosigkeit durch Vitamin D-Mangel

 

Fazit

Der Grund für Eure schlechte Laune und die Antriebslosigkeit im Winter könnte also mit einem Mangel an Vitamin D zusammenhängen. Ihr könnt mit einem Bluttest beim Arzt Euren Vitamin D-Spiegel testen lassen und anhand dessen mit Nahrungsergänzungsmitteln diesen ggf. auf Euren Tagesbedarf anpassen. Am besten eignen sich dafür Präparate als Kapseln oder Tropfen. Doch übertreibt es nicht und haltet Euch an die Vorgaben Eures Arztes.

 

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